Ihre Würde, unabhängig vom physischen und psychischen Zustand, ihr Wohl und ihre Entfaltung haben oberste Priorität.
Die Angebote des Referates Spiritualität sind als besondere Formen der Seelsorge geprägt von intensiver persönlicher Reflexion und mitunter tiefgehenden spirituellen Wachstums- und Veränderungsprozessen, zum Beispiel während
- Besinnungs-, Einkehr- und Oasentagen,
- Exerzitien und
- Gesprächen im Rahmen der Geistlichen Begleitung.
Menschen, die sich mit sich selbst und ihrem Glauben auseinandersetzen, sind in diesen Zeiten der Einkehr und Reflexion besonders empfänglich und damit einer spezifischen Verletzlichkeit ausgesetzt.
Die Räume innerer persönlicher Auseinandersetzung sollen für alle Beteiligten geschützte Orte sein, an denen sie angenommen und sicher sind.
Wir als Mitarbeiter:innen in der Seelsorge tragen eine besondere Verantwortung, Schutzbefohlene vor Gewalt, insbesondere vor Missbrauch gegen die spirituell-religiöse und sexuelle Autonomie zu bewahren. Wir wissen um die Bedeutung eines respektvollen Umgangs, der die individuellen Grenzen aller Beteiligten achtet. Hierzu sind die Aneignung von Fachwissen, kontinuierliche persönliche Reflexion, Austausch im Team und Schaffung entsprechender struktureller Rahmenbedingungen, einschließlich kurzer Beschwerdewege, nötig.
Hier möchten wir über unser Institutionelles Schutzkonzept (ISK) informieren und Möglichkeiten aufzeigen, wo es Anlaufstellen und Beschwerdemöglichkeiten gibt.


